Britische Regierung kündigt 45-Millionen-Pfund-Investition in die Musikbranche an

Die britische Regierung hat einen Plan im Wert von 45 Millionen Pfund zur Unterstützung von Künstlern, Veranstaltungsorten und jungen Menschen im Musiksektor angekündigt. Der Schritt erfolgt zum Amtsantritt von Andy Burnham als neuem Premierminister.

Die Finanzierung, die im Plan 'Turn It Up: Our Plan for Music' detailliert dargelegt wird, soll über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 40.000 Künstler und Unternehmen sowie 2.000 Projekte und Millionen von Kindern fördern. Dazu gehören 12,5 Millionen Pfund für die Umgestaltung von Bibliotheken in Musikräume sowie 10 Millionen Pfund für kreatives Mentoring.

Kulturministerin Lisa Nandy erklärte, Musik gehöre jedem und nicht nur einer privilegierten Minderheit. Sie fügte hinzu, dass der Plan darauf abziele, die Musik nach Jahren der Kürzungen wieder in den Mittelpunkt der Bildung zu rücken.

Minister Ian Murray sagte, die Investition solle einen grundlegenden Wandel herbeiführen und rief große Künstler und Veranstalter dazu auf, kleine Veranstaltungsorte zu unterstützen. Er bestätigte, dass die Arbeit an einem Gesetzentwurf zum Verbot von Ticket-Schwarzhändlern sowie an der Erleichterung der Tournee-Regelungen nach dem Brexit fortgesetzt werde.

Der Geschäftsführer von UK Music, Tom Kiehl, begrüßte Burnhams Rückkehr in die Regierung und forderte ein schnelleres Vorgehen bei der 1-Pfund-Ticketabgabe, den Urheberrechtsregeln für KI und der Tournee-Krise.

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