Die britischen Exporte von aufgenommener Musik beliefen sich 2025 auf insgesamt 800,3 Millionen Pfund. Damit wurde erstmals seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2020 die Marke von 800 Millionen Pfund überschritten. Die British Phonographic Industry veröffentlichte diese Zahlen und wies darauf hin, dass das Wachstum vor allem durch aufstrebende Künstler vorangetrieben wurde.
Das Gesamtergebnis entspricht einer Steigerung von 50 Prozent gegenüber den 533 Millionen Pfund vor fünf Jahren. Künstler wie Olivia Dean und Lola Young trugen zu diesem Anstieg bei, wobei Dean ihren ersten Top-10-Hit in den Billboard Hot 100 landete und Lola Young ihr Chartdebüt gab.
Die Vereinigten Staaten blieben der größte Markt und machten mit 328 Millionen Pfund mehr als 40 Prozent der Gesamtsumme aus. Auch andere britische Acts wie PinkPantheress und Sam Fender waren in diesem Zeitraum in den US-Charts vertreten.
Dr. Jo Twist OBE, Geschäftsführerin der BPI, erklärte, die Zahlen spiegelten eine Stärkung der Exportpipeline trotz eines langsameren Wachstums wider. Sie betonte die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Unterstützung durch Initiativen wie das Music Export Growth Scheme.
Im Rahmen der jüngsten Runde verteilte das Programm 1,4 Millionen Pfund an Fördermitteln an 68 Künstler und Labels.