Abgeordnete fordern britische Regierung zu Erleichterungen bei Brexit-Hürden für tourende Künstler auf

Ein parlamentarischer Ausschuss hat die Regierung dazu aufgerufen, die Hindernisse anzugehen, mit denen britische Künstler nach dem Brexit bei Tourneen in Europa konfrontiert sind. Der am 15. Juni veröffentlichte Bericht hebt finanzielle Verluste hervor und fordert eine erneute Zusammenarbeit mit der EU.

Der Ausschuss für Kultur, Medien und Sport veröffentlichte seine Ergebnisse am Montag und empfahl, dass das Vereinigte Königreich dem Programm Creative Europe und dessen Nachfolger AgoraEU wieder beitreten sollte, um die Finanzierung von Reisen wiederherzustellen. Zudem strebt der Ausschuss Verhandlungen über Zollvorschriften, kurzfristige Tourneevisa und den grenzüberschreitenden Transport von Waren an.

Die Ausschussvorsitzende Caroline Dinenage erklärte, dass britische Musiker und Schauspieler bei Tourneen durch die EU mit „einer ganzen Reihe neuer Hürden“ konfrontiert seien. Sie fügte hinzu, dass die Auswirkungen sowohl etablierte Künstler als auch aufstrebende Talente beträfen, und betonte, dass sich Lösungen auf praktische Unterstützung konzentrieren sollten, anstatt die Brexit-Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Tom Kiehl, Geschäftsführer von UK Music, begrüßte den Bericht und merkte an, dass er zehn Jahre nach dem EU-Referendum erscheint und ein Abkommen beleuchtet, bei dem die Bedürfnisse tourender Musiker übersehen wurden. Künstler wie Kate Nash und die Band Witch Fever aus Manchester berichteten von erheblichen Verlusten aufgrund von Steuer- und Regulierungsfragen.

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