Die Europäische Union und Mexiko haben ein modernisiertes Handelsabkommen unterzeichnet, um ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken und die Abhängigkeit von den USA zu verringern.
Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum besiegelten das Abkommen beim Gipfeltreffen in Mexiko-Stadt. Es erweitert das bestehende Abkommen aus dem Jahr 2000 um Bereiche wie Dienstleistungen, digitalen Handel und Agrarprodukte.
Von der Leyen erklärte, die Partnerschaft bringe beiden Seiten viele Vorteile und schaffe mehr Arbeitsplätze. Mexiko erwartet bis 2030 einen Anstieg der Exporte in die EU von 24 auf 36 Milliarden US-Dollar.
Das Abkommen muss noch ratifiziert werden. In der EU könnte das Europaparlament im Juli abstimmen. Es ist das erste Gipfeltreffen seit über zehn Jahren.