Einheitsminister: Anpassungen an Südkorea-US-Manövern unvermeidbar für Nordkorea-US-Gipfel

Südkoreas Einheitsminister Chung Dong-young erklärte, dass Anpassungen an den gemeinsamen südkoreanisch-amerikanischen Militärmanövern unvermeidbar seien, falls ein US-Nordkorea-Gipfel in der ersten Hälfte des nächsten Jahres stattfindet. Nach einem Vortrag beim 2025 Youth Festa im südlichen Seoul sprach er mit Reportern und betonte, dass die Organisation eines Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-un Voraussetzung für die Wiederaufnahme der interkoreanischen Beziehungen sei. Chung bedauerte Pyongyangs fehlende Reaktion auf dem APEC-Gipfel und nannte es eine Fehleinschätzung.

Südkoreas Einheitsminister Chung Dong-young sprach nach einem Vortrag beim 2025 Youth Festa, einer landesweiten Tourneeveranstaltung für junge Menschen im südlichen Seoul, am 8. November mit Reportern. Er erklärte, dass Anpassungen an den gemeinsamen südkoreanisch-amerikanischen Militärmanövern "unvermeidbar" seien, falls ein US-Nordkorea-Gipfel in der ersten Hälfte des nächsten Jahrs stattfindet. "Es handelt sich um ein sehr sensibles Thema, aber wir können nicht auf einen Nordkorea-US-Gipfel hinarbeiten, während wir die gemeinsamen südkoreanisch-amerikanischen Militärmanöver fortsetzen", sagte Chung.

Im Vortrag betonte Chung, dass die Organisation eines Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-un Voraussetzung für die Wiederaufnahme der lange stockenden interkoreanischen Beziehungen sei. Er bedauerte, dass die beiden Führer nicht auf den Rändern des Asien-Pazifik-Wirtschaftskooperations-Gipfels (APEC) in Gyeongju am 31. Oktober und 1. November zusammentrafen, und sagte: "Es scheint, als hätte Pyongyang falsch kalkuliert." Trump hatte wiederholt seine Bereitschaft bekundet, Kim vor seinem Besuch in Seoul Ende des letzten Monats zu treffen, aber Pyongyang reagierte nicht auf das Angebot.

Chung bezeichnete die Zeit um Trumps geplanten Besuch in Peking im April als "entscheidenden Moment" und drängte die Regierung in Seoul, in den nächsten fünf Monaten – von jetzt bis März – fleißig zu arbeiten, um einen Nordkorea-US-Gipfel zu ermöglichen. Dies geschieht inmitten anhaltender Bemühungen, die Diplomatie auf der koreanischen Halbinsel wiederzubeleben.

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