Universidad Católica besiegt Palestino mit 2:1 im Claro Arena und sichert sich entscheidende Punkte, um die Spitze im Rennen um den Chile-2-Platz für die Copa Libertadores 2026 zu übernehmen. Tore von Fernando Zampedri und Eduard Bello kippten die Waage in einem angespannten Spiel, in dem die Hausherren dem arabischen Druck standhielten. Trainer Daniel Garnero lobte die Leistung und drängte Bello zum Bleiben.
In einem Spiel im Claro Arena vor etwa 16.000 Zuschauern traf Universidad Católica auf Palestino in der 28. Runde der Primera Liga. Die Hausherren unter Daniel Garnero stellten mit 4-1-4-1 auf, Gary Medel kehrte von einer Sperre zurück, neben Eduardo Bello, Alfred Canales, Jhojan Valencia, Clemente Montes und Fernando Zampedri im Sturm.
Palestino unter Lucas Bovaglio drängte früh, schuf Chancen wie den Schuss von Julián Fernández an die Latte in der 18. Minute und den Einzelfall von Junior Arias in der 20. Doch in der 29. Minute vergab ein umstrittener Elfmeter nach Foul an Montes Zampedri, der in der 33. präzise zum 1:0 traf, sein 16. Saisontor.
In der zweiten Halbzeit glich Palestino in der 56. mit einem Kopfball von Junior Marabel per Ecke aus, nach Fehlclearance von Vicente Bernedo. Drei Minuten später konterte Bello mit einem Linksschuss nach Vorlage von Valencia zum 2:1 in der 59.
Die Gäste setzten mit Flanken und Linkenangriffen über Jonathan Benítez fort, doch die katholische Abwehr mit Tomás Astaburuaga und Benjamín Ampuero hielt stand. Garnero lobte die Widerstandsfähigkeit: „Ich bin ruhig und glücklich... das Team hat Alternativen, die uns Optionen geben“. Zu Bello, der seit Stadion-Eröffnung drei Tore hat: „Er ist hochgeschätzt und wir wollen, dass er bleibt“.
Mit 54 Punkten zieht Católica vier Zähler auf O’Higgins davon, die U treffen. Palestino ohne Sebastián Pérez bleibt im Sudamericana-Kampf.