Das US-Außenministerium hat Visa widerrufen und Einschränkungen gegen Führungskräfte eines mexikanischen Luftverkehrsunternehmens verhängt, weil sie illegale Migration förderten. Die Maßnahmen richteten sich gegen hohe Beamte, die Reisen für Ausländer, einschließlich Minderjähriger, von der Karibik nach Zentralamerika organisierten. Die US-Regierung will mit diesen Schritten Beziehungsnetzwerke zerschlagen.
Am 3. Dezember 2025 gab das US-Außenministerium die Widerrufung von Visa und die Verhängung von Migrationsbeschränkungen gegen Führungskräfte und hohe Beamte eines in Mexiko ansässigen Luftverkehrsunternehmens bekannt, ohne dessen Namen preiszugeben. Diese Personen wurden identifiziert, weil sie Reiseleistungen hauptsächlich für Ausländer anboten, die illegal in das US-Territorium einreisen wollten.
Ermittlungen zeigten, dass die sanktionierten Personen den Transport von Migranten, einschließlich Minderjähriger, von der Karibik und anderen Regionen zu Transitpunkten in Zentralamerika organisierten. Von dort versuchten viele, illegal in die USA einzureisen. Die Maßnahme basiert auf Abschnitt 212(a)(3)(C) des Immigration and Nationality Act (INA), der den Eintritt solcher Personen verbietet, die die US-Außenpolitik negativ beeinflussen könnten.
In einer Erklärung betonte das Außenministerium seine unnachgiebige Haltung: „Die Vereinigten Staaten werden keinen Versuch dulden, unsere nationale Sicherheit oder unsere Einwanderungsgesetze zu untergraben. Das Ministerium wird sicherstellen, dass diejenigen, die von illegaler Migration profitieren, Konsequenzen tragen, und entschlossen gegen Schmuggelnetzwerke vorgehen, um unsere Grenzen zu schützen“.
Diese Aktion soll dem privaten Transportsektor in der Region eine abschreckende Botschaft senden und die Folgen der Zusammenarbeit mit irregulären Migrationsströmen hervorheben. Beide Quellen stimmen in den wesentlichen Details überein, wobei eine das Unternehmen als Luftfahrtunternehmen spezifiziert.