USA ziehen Großteil ihrer Truppen nach Anti-Terror-Einsatz aus Nigeria ab

Die Vereinigten Staaten haben nach Abschluss einer gemeinsamen Anti-Terror-Mission im Tschadseebecken den Großteil ihres Militärpersonals aus Nigeria abgezogen. Der Abzug wurde am 2. Juli 2026 von General Dagvin R.M. Anderson, dem Kommandeur der US-Luftstreitkräfte in Afrika, bekannt gegeben. Der Austausch von Geheimdienstinformationen sowie die Sicherheitskooperation zwischen den beiden Ländern werden fortgesetzt.

General Anderson machte die Ankündigung während einer virtuellen Pressekonferenz anlässlich der African Chiefs of Defence Conference 2026. Er erklärte, dass die spezifische Mission, die den Truppeneinsatz erforderlich gemacht hatte, beendet sei.

Die Vereinigten Staaten hatten im Februar 2026 etwa 200 Soldaten nach Nigeria entsandt, um dort nachrichtendienstliche, Überwachungs- und Anti-Terror-Maßnahmen zu unterstützen. Anderson sagte, die Partnerschaft habe dazu beigetragen, Abu-Bilal Al-Minuki, den zweithöchsten Anführer des IS, bei einem Überfall im Bundesstaat Borno im Mai 2026 auszuschalten.

Anderson betonte, dass Nigeria ein Schlüsselpartner bleibe. Die USA werden weiterhin die angeforderte Unterstützung durch Geheimdienstinformationen bereitstellen, um IS-Netzwerke gezielt zu bekämpfen. Er hob die Erfolge der Zusammenarbeit hervor und betonte dabei den Wert des Austauschs von Informationen gegenüber umfangreichen Truppeneinsätzen.

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