USA sanktionieren nigerianischen Staatsbürger und Unternehmen wegen ISIS-Finanzierung

Die Vereinigten Staaten haben einen nigerianischen Staatsbürger sowie drei in Nigeria ansässige Unternehmen als mutmaßliche Unterstützer von Finanzaktivitäten mit Verbindung zum ISIS eingestuft. Die Maßnahmen richten sich gegen Einzelpersonen und Einheiten, die der Gruppierung beim grenzüberschreitenden Transfer von Geldern helfen.

Die Sanktionen wurden vom US-Außenministerium am 23. Juni 2026 im Rahmen einer umfassenderen Initiative gegen drei Personen und sechs Unternehmen bekannt gegeben. Der nigerianische Staatsbürger Mukhtar Adamu, auch bekannt als Mukhtar Adamu oder Muhammad Mukhtar aus dem Bundesstaat Lagos, wurde zusammen mit drei nigerianischen Firmen genannt: Generation Currency Bureau De Change Limited, Manhattan Bureau De Change Limited und Nine To Nine Exchange Bureau De Change Limited.

Der Sprecher des US-Außenministeriums, Thomas Pigott, erklärte: „Die heutigen Sanktionen richten sich gegen drei Einzelpersonen und sechs Unternehmen, die in Europa, dem Nahen Osten und Westafrika tätig sind und es dem ISIS ermöglicht haben, Gelder über Grenzen hinweg zu verschieben – dies deckt ein Netzwerk auf, das von Frankreich und Syrien bis hin zur Türkei und Nigeria reicht.“

Die Maßnahmen wurden auf Grundlage der Executive Order 13224 ergriffen. Pigott fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten weiterhin diplomatische und rechtliche Instrumente einsetzen werden, um Unterstützer des ISIS zur Rechenschaft zu ziehen.

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