Venezolanische Gemeinschaften in Rancagua, Curicó, Talca und Santiago hielten am 3. Mai Kundgebungen ab, um die Freilassung politischer Gefangener in Venezuela zu fordern. Die Oppositionsführerin María Corina Machado hatte zu Aktionen in über 120 Städten weltweit aufgerufen. Comando Con Vzla und Mundo con Vzla organisierten die Proteste in Chile.
Die Kundgebungen in Chile fanden am Sonntag, dem 3. Mai, um die Mittagszeit nach Caracas-Zeit statt. In Rancagua versammelten sich die Teilnehmer auf der Plaza los Héroes; in Curicó am Anfiteatro de Alameda Manso; in Talca an der Kreuzung 1 Oriente mit Alameda; und in Santiago auf dem Platz vor der Iglesia los Sacramentinos, Arturo Prat Ecke Avenida Santa Isabel.
Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado initiierte den gleichzeitigen internationalen Aktionstag, um auf die Menschenrechtskrise in ihrem Land aufmerksam zu machen. „Es gibt zu dieser Stunde immer noch mehr als 500 politische Gefangene, Zivilisten wie Militärangehörige, die hinter Gittern sitzen. Sie und ihre Familien brauchen unsere Stimme, sie brauchen unsere Kraft, und deshalb werden wir an diesem Sonntag, dem 3. Mai, unsere Stimme erheben, damit die ganze Welt den Ruf nach Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie hört“, betonte sie in einer Botschaft.
In einem Video lud Machado ihre Landsleute zur Teilnahme ein und merkte an, dass man bei den Kundgebungen „viele der ehemaligen politischen Gefangenen treffen wird, die freigelassen wurden, sowie ihre Familien, die ihre Geschichten, ihre Zeugnisse und ihre Gefühle teilen. Diese Kraft wächst aus einem Volk, das entschlossen ist, frei zu sein.“
Comando Con Vzla betonte, dass die Initiative darauf abzielt, Druck auf Regierungen, internationale Organisationen und Medien auszuüben, um die Freilassung politischer Gefangener sicherzustellen. Die Proteste fordern die internationale Gemeinschaft dazu auf, bei der Lage in Venezuela nicht wegzusehen.