VFS Global hat Kenianer angesichts der steigenden Nachfrage davor gewarnt, unbefugte Vermittler für Visumanträge in Anspruch zu nehmen. Das Unternehmen meldete für die erste Jahreshälfte 2026 einen Anstieg der Anträge um 20 Prozent. Es betonte, dass keine Drittpartei Termine oder Genehmigungen garantieren könne.
VFS Global, das Visadienstleistungen für mehrere Regierungen abwickelt, gab den Hinweis am Dienstag, den 21. Juli, heraus. Die Mitteilung erfolgte, nachdem das Antragsaufkommen im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025 um 20 Prozent gestiegen war, nachdem es bereits im Vorjahr um 44 Prozent zugenommen hatte. Beliebte Ziele für kenianische Reisende sind unter anderem Saudi-Arabien, das Vereinigte Königreich, Kanada, Australien und China. Das Unternehmen erklärte, dass Betrüger diese Nachfrage ausnutzen, indem sie gegen Bezahlung eine schnellere Bearbeitung oder garantierte Ergebnisse versprechen. VFS Global riet Antragstellern, ausschließlich über offizielle Kanäle zu buchen und die Website des Unternehmens zur Überprüfung zu nutzen. Zur Verringerung von Betrugsrisiken wurden Maßnahmen wie eine Buchung mittels OTP und eine Terminvalidierung eingeführt. Antragsteller wurden zudem dazu aufgerufen, ihre Unterlagen frühzeitig vorzubereiten und pünktlich zu bestätigten Terminen zu erscheinen.