Vodacom erzielte in den ersten vier Monaten nach Abschluss der Transaktion einen Gewinn von 68 Millionen Rand aus seiner Beteiligung an Maziv. Das Unternehmen zahlte 12,642 Milliarden Rand für einen Anteil von 30 Prozent an dem Glasfaserbetreiber, der Vumatel und Dark Fibre Africa vereint.
Shameel Joosub, CEO der Vodacom Group, erklärte, dass die Transaktion zusammen mit der Übernahme von Safaricom das langfristige Wachstumsprofil des Unternehmens stärke. Durch den Kauf erhöhte Vodacom seinen Marktanteil bei Glasfaseranschlüssen für Privathaushalte (Fibre-to-the-Home) von 2,5 Prozent auf 34,5 Prozent.
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young prüfte den Deal als wichtigen Prüfungssachverhalt und bestätigte die Bewertung. Vom Kaufpreis wurden 6,282 Milliarden Rand als Firmenwert verbucht.
Die Wettbewerbsbehörde legte Bedingungen fest, die Vodacoms Anteil ohne weitere Genehmigung auf 34,95 Prozent begrenzen und das Vetorecht bei Expansionsbudgets aufheben. Zudem muss Maziv innerhalb von fünf Jahren 12 Milliarden Rand investieren, um eine Million Haushalte in einkommensschwächeren Gebieten zu erschließen sowie kostenlose 1-Gbit/s-Anschlüsse für Schulen, Bibliotheken und Kliniken entlang neuer Leitungen bereitzustellen.
Vodacom plant eine zusätzliche Investition von 800 Millionen Rand, um seinen 30-Prozent-Anteil nach der Maziv-Übernahme der verbleibenden Anteile an Herotel zu halten, die im Mai 2026 endgültig genehmigt wurde. Unabhängig davon hat sich der Konzern verpflichtet, 60 Milliarden Rand zu investieren, um bis zum Ende des Jahrzehnts eine 5G-Abdeckung von 90 Prozent zu erreichen.