Mehr als 5.000 Mitglieder der Safaricom Investment Cooperative (SIC) könnten aufgrund von Missmanagement 2 Milliarden Schilling verlieren. Eine Sonderprüfung ergab, dass ein Großteil des erworbenen Landes entweder nicht existiert oder unverkäuflich ist. Die Jahreshauptversammlung wurde verschoben, da das Unternehmen seinen ersten Verlust seit fünf Jahren erwartet.
Missmanagement bei der Safaricom Investment Cooperative (SIC) bringt mehr als 5.000 Mitglieder in die Gefahr eines Verlustes von 2 Milliarden Schilling. Dies ist das Ergebnis jahrelanger Fehlverwaltung von Geldern, die von Mitgliedern und Kunden eingezogen wurden, wobei der Vorstand den Kauf wertloser Landflächen genehmigte. Die Kerntätigkeit der SIC besteht darin, Land zu erwerben, um es gewinnbringend weiterzuverkaufen, sowie Häuser zum Verkauf zu bauen. Das Unternehmen hält nun Land im Wert von 1,6 Milliarden Schilling, das schwer zu lokalisieren oder zu verkaufen ist, da sich einige Grundstücke in felsigem Gelände befinden oder in Familienstreitigkeiten verwickelt sind. Eine von den Mitgliedern vor einem Jahr in Auftrag gegebene Sonderprüfung kritisierte den Vorstand für die Genehmigung dieser Geschäfte und das Ignorieren technischer Beratung. Der Bericht stellte fest: „Ukaguzi wa kina ulifichua kuwa ardhi yenye thamani ya Sh1,391,834,840 (asilimia 53 ya thamani ya mali yote kwa jumla) inazingirwa na utata kuhusu masuala anuai. Aidha, ardhi yenye thamani ya Sh245 milioni ilijumuisha vipande vya ardhi ambavyo vipo lakini, vinakabiliwa na changamoto zinazovifanya visiuzike.“ Fast die Hälfte des umstrittenen Landes erwies sich als fingiert, nachdem Beamte Kosten aus Vorjahren als neue Käufe umklassifiziert hatten, was den Wert um 627 Millionen Schilling in die Höhe trieb. Die Prüfer verurteilten den externen Abschlussprüfer für 2024 wegen Manipulation der Konten. Gewinne von mehr als 600 Millionen Schilling aus den Jahren 2021 bis 2024 stehen nun unter dem Vorbehalt ihrer Gültigkeit. Zum ersten Mal seit fünf Jahren erwartet die SIC für 2025 Verluste, und die für letzten Monat geplante Jahreshauptversammlung (AGM) wurde verschoben.