Sactwu-Sekunjalo-Streit spitzt sich durch Gerichtsurteil und 628-Millionen-Rand-Klage zu

Ein Finanzstreit zwischen Sekunjalo Investment Holdings und der Gewerkschaft Southern African Clothing and Textile Workers’ Union (Sactwu) hat sich nach einem Urteil des Obersten Berufungsgerichts und einer neuen Klage verschärft. Das Oberste Berufungsgericht hat Sekunjalo Independent Media zur Rückzahlung von mindestens 458,6 Millionen Rand aus einem Darlehen von 2013 verurteilt. Sekunjalo reagiert mit einer Gegenklage in Höhe von 628 Millionen Rand gegen Sactwu wegen einer angeblich nicht eingehaltenen Finanzierungszusage.

Der langjährige Streit hat seinen Ursprung in der Übernahme von Independent Media im Jahr 2013. Im Kern stehen sich widersprechende Forderungen bezüglich einer 150-Millionen-Rand-Transaktion der Sactwu Investment Group (SIG) gegenüber. Sactwu beharrt darauf, dass es sich um ein bisher nicht zurückgezahltes Darlehen handelte, während Sekunjalo diese Darstellung bestreitet.

In einem Urteil vom März 2026 entschied das Oberste Berufungsgericht, dass Sekunjalo Independent Media mindestens 458,6 Millionen Rand an die SIG zurückzahlen muss, einschließlich der Zinsen auf das 150-Millionen-Rand-Darlehen. Das Gericht wies Sekunjalos Verteidigung, die auf einer Nachrangigkeitsvereinbarung basierte, als unzulässig autorisiert zurück und wandte die in-duplum-Regel an, um die Zinsen zu begrenzen. Die Parteien hatten sich auf eine höhere Vergleichssumme geeinigt, was das Gericht anerkannte.

Sekunjalo veröffentlichte am 13. April 2026 eine Erklärung, in der es die Darstellung von Sactwu zurückwies. Das Unternehmen behauptet, Sactwu habe 250 Millionen Rand für eine arbeitsmarktorientierte Publikation namens World of Work vorgeschlagen, die von Regierungs- und Gewerkschaftsvertretern unterstützt wurde. Nachdem das Kapital aufgrund der Trilinear-Angelegenheit in ein Darlehen umgewandelt wurde, wirft Sekunjalo Sactwu vor, das Projekt nicht finanziert zu haben, was zu einer Klage über 628 Millionen Rand einschließlich Zinsen und Schadensersatz führte. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Gelder über Anwälte an die Public Investment Corporation geflossen seien.

Sactwu und die SIG weisen diese Anschuldigungen zurück und verteidigen sich gegen die Klage von Sekunjalo aus dem Februar 2026 über 250 Millionen Rand zuzüglich Zinsen, wobei sie jede rechtsverbindliche mündliche Vereinbarung bestreiten. Die Fälle betreffen überschneidende Einheiten innerhalb der Independent-Media-Struktur und sind weiterhin vor Gericht anhängig.

Der Streit unterstreicht die Governance-Probleme bei dem im Rahmen der Empowerment-Ära geschlossenen Deal, der teilweise aus öffentlichen Quellen wie der PIC finanziert wurde.

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