Johannesburger Gericht ordnet Rückzahlung von 17 Millionen Rand durch Mphephu und andere im VBS-Skandal an

Ein Urteil des High Court in Johannesburg verpflichtet den ehemaligen VhaVenda-König Toni Mphephu, seinen Neffen Oscar Thobakgale und den Dzata Trust zur Rückzahlung von 17,29 Millionen Rand im Zusammenhang mit dem VBS Mutual Bank-Skandal. Richter Johann Gautschi befand in seinem Urteil vom 2. März, dass es sich bei den Zahlungen von Vele Investments um unentgeltliche Verfügungen handelte. Die Beklagten konnten nicht nachweisen, dass die Bank eine entsprechende Gegenleistung erhalten hatte.

Die Liquidatoren der VBS Mutual Bank hatten Toni Mphephu, Oscar Thobakgale und den Dzata Trust auf Rückzahlung von mehr als 17 Millionen Rand verklagt, die von Vele Investments geleistet worden waren. Der High Court in Johannesburg entschied am 2. März, dass diese Zahlungen ohne Gegenwert erfolgten, da keine Beweise dafür vorlagen, was die Bank im Gegenzug erhielt. Mphephu räumte ein, monatlich 300.000 Rand von Vele Investments erhalten zu haben, für die keine Gegenleistung erwartet wurde. Die Beklagten argumentierten, die Zahlungen stünden im Zusammenhang mit "uluvha", einer kulturellen Praxis, bei der traditionellen Führern Geschenke gemacht werden. Das Gericht wies diese Verteidigung zurück und stellte fest, dass Vele Investments eine juristische Person ist, die solche kulturellen Bräuche nicht ausüben kann. Bei den Zahlungen handelte es sich um Geldtransfers, die Begleichung von Krediten und Gebühren, nicht um Geschenke im Rahmen von Bräuchen. Richter Gautschi ordnete spezifische Rückzahlungen an: Mphephu persönlich haftet für 4,4 Millionen Rand aus 57 Zahlungen, der Dzata Trust für über 8 Millionen Rand, Thobakgale für 2,99 Millionen Rand an Anwaltskosten, und beide haften gesamtschuldnerisch für 1,7 Millionen Rand an ungeklärten Geldern aus einem Treuhandkonto. Das Urteil markiert einen Wandel in Rückforderungsfällen und bürdet den Empfängern die Beweislast für erbrachte Gegenleistungen auf. Gerichte fordern nun detaillierte Finanzunterlagen statt bloßer Bestreitungen. Die Opfer der VBS, darunter ältere Einleger, die als "gogos" bekannt sind, haben nur begrenzte Aussichten auf Erstattung. Die südafrikanische Zentralbank deckte Einlagen bis zu 100.000 Rand ab, größere Forderungen hängen jedoch von teilweisen Rückforderungen ab. Das Opfer Elisa Mudau sagte 2024: „Ob er [Tshifiwa Matodzi] nun 15 oder 25 Jahre bekommt, macht keinen Unterschied... Wir wollen nur unser Geld zurück.“

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