Bellarmine Mugabe und Cousin bekennen sich im Fall der Schießerei in Hyde Park schuldig

Bellarmine Mugabe, Sohn des verstorbenen simbabwischen Präsidenten Robert Mugabe, und sein Cousin Tobias Matonhodze haben sich am Freitag in Bezug auf eine Schießerei im Februar in Mugabes Wohnsitz in Hyde Park, Johannesburg, schuldig bekannt. Sie beantragten Bewährungsstrafen, Geldstrafen und eine freiwillige Abschiebung nach Simbabwe. Die Urteilsverkündung wurde auf den 24. April vertagt.

Bellarmine Mugabe (28) und Tobias Matonhodze (31) erschienen am 17. April 2026 vor dem Alexandra Magistrates’ Court in Johannesburg und bekannten sich der Anklagepunkte schuldig, die aus einem Schusswaffenvorfall am 19. Februar in Mugabes Wohnsitz in Hyde Park sowie einem früheren Vorfall, bei dem mit einer Schusswaffe gedroht wurde, im selben Monat resultierten.

Mugabe gab zu, mit einer Schusswaffe gedroht und durch den illegalen Aufenthalt im Land gegen das südafrikanische Einwanderungsgesetz verstoßen zu haben. Matonhodze gestand schwerwiegendere Vergehen, darunter den versuchten Mord an dem Angestellten Sipho Mahlangu – auf den er zweimal in den Rücken schoss –, Strafvereitelung durch das Verstecken der Schusswaffe, illegalen Besitz einer Schusswaffe und Munition sowie Verstöße gegen das Einwanderungsrecht. Die Polizei stellte zwei Patronenhülsen sicher, die Waffe jedoch nicht.

Ihre Anwälte, darunter Rechtsanwalt Laurence Hodes und Sinenhlanhla Mnguni, plädierten für eine Bewährungsstrafe und verwiesen dabei auf die bisher unbescholtene Vergangenheit der beiden in Südafrika, ihre landwirtschaftlichen Betriebe in Simbabwe, die 30 bis 65 Mitarbeiter beschäftigen, sowie monatliche Einkommen von 8.000 bis 10.000 US-Dollar bei Mugabe und 2.000 bis 5.000 US-Dollar bei Matonhodze. Sie boten Geldzahlungen für Strafen und Entschädigungen für das Opfer an und verwiesen dabei auf den Fall des Rugbyspielers Jacobus Stephanus ‘Bees’ Roux aus dem Jahr 2010, der nach der Zahlung von 750.000 Rand an die Familie eines von ihm im betrunkenen Zustand getöteten Polizeibeamten eine Bewährungsstrafe erhielt.

„Wenn man sich beispielsweise den Fall von Jacobus Stephanus Roux ansieht, war das eine weitaus schwerwiegendere Angelegenheit als die, mit der sich unsere Mandanten konfrontiert sehen“, sagte Mnguni gegenüber Reportern.

Staatsanwalt Vincent Maphiri rief den Polizeioberst der SAPS, Colonel CP Raj, in den Zeugenstand, der aussagte, dass die beiden keinerlei Reue zeigten und nicht bei der Bergung der Schusswaffe geholfen hätten. Die Urteilsverkündung wurde auf den 24. April vertagt, um weitere Ermittlungen bezüglich der Waffe und der Entschädigungsansprüche durchzuführen. Mugabe ist bereits zuvor durch Vorfälle in Simbabwe und Johannesburg in Erscheinung getreten.

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