Bellarmine Mugabe bleibt in haft im fall versuchter mordes

Bellarmine Chatunga Mugabe, sohn des verstorbenen simbabwischen präsidenten robert mugabe, bleibt eine weitere woche in haft, nachdem seine kautionverhandlung verschoben wurde. Er steht vor anklagen im zusammenhang mit dem schuss auf einen mitarbeiter in seinem haus in johannesburg. Der gerichtstermin fand am alexandra magistrates’ court statt inmitten laufender ermittlungen.

Bellarmine Chatunga Mugabe, 28, erschien am 23. februar 2026 vor dem alexandra magistrates’ court neben dem mitangeklagten tobias tamirepi matonhodze, 33. Die beiden stehen unter anklage wegen versuchten mordes gemäß der doktrin des gemeinsamen zwecks, behinderung der justiz, besitzes einer ungenehmigten feuerwaffe und munition, diebstahls und verstoßes gegen das immigrationsgesetz. Diese ergeben sich aus einem vorfall am 19. februar 2026 in mugabes wohnsitz in hyde park, johannesburg. Lautsprecherin der national prosecuting authority magaboke mohlatlole kam es im haus zu einer Auseinandersetzung zwischen dem opfer und den angeklagten. Das opfer versuchte zu fliehen, wurde aber in den rücken geschossen und brach vor dem tor zusammen. Einer der angeklagten soll die fernbedienung vom opfer genommen, zum grundstück zurückgekehrt und das tor geschlossen haben. Ein sicherheitsmitarbeiter aus einem nachbarhaus bemerkte das opfer und alarmierte die polizei, was zu den festnahmen führte. Die schusswaffe, die bei der schießerei verwendet wurde, wurde trotz durchsuchungen mit forensikteam, k-9-einheit und tauchteam am wohnsitz nicht gefunden. Staatsanwältin lufuno maphiri erklärte, der staat vermute stark, dass die beiden die waffe versteckt haben, und beantragte eine verschiebung um sieben tage, um die ermittlungen abzuschließen, einschließlich der überprüfung des legalen status der verdächtigen. Der kautionstermin ist auf den 3. märz 2026 festgelegt, beide bleiben in haft. Mugabe und matonhodze wurden nach einer zweistündigen verhandlung am bramley police station festgenommen, nachdem die polizei zunächst auf schüsse reagiert hatte. Die identität des opfers wurde nicht öffentlich gemacht, und es ist unklar, wer geschossen hat. Mugabes anwälte weigerten sich zu kommentieren. Clayson manyela, leiter der öffentlichen diplomatie im department of international relations and cooperation, klärte auf x, dass mugabe keine diplomatische immunität genießt, da sie nur für offizielle kapazitäten gilt und nicht für familiemitglieder ehemaliger staatsoberhäupter. Dies geschieht vor dem hintergrund früherer vorfälle mit der mugabe-familie in südafrika, einschließlich einer prügelei 2017 und eines assaultfalls mit grace mugabe.

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