Sicherheitsstratege Andy Mashaile fordert Rechenschaft vom ehemaligen KwaZulu-Natal-Hawks-Chef Johan Booysen wegen mutmaßlicher Morde durch die Cato Manor Violent Crime Unit. Die Einheit wird beschuldigt, zwischen 2008 und 2012 Mitglieder der KwaMaphumulo Taxi Association ermordet zu haben. Diese Vorwürfe tauchten während der Nkabinde-Untersuchung zum Verhalten des Staatsanwalts Andrew Chauke auf.
Andy Mashaile, Sicherheitsstratege und ehemaliger Interpol-Botschafter, hat erklärt, dass der ehemalige KwaZulu-Natal-Hawks-Chef Generalmajor Johan Booysen und seine Kollegen sich Vorwürfen stellen müssen, Mitglieder der KwaMaphumulo Taxi Association getötet zu haben. Die Cato Manor Violent Crime Unit wird dieser Morde beschuldigt, die zwischen 2008 und 2012 stattfanden, oft im Rahmen illegaler Festnahmen. Die Nkabinde-Untersuchung unter Leitung der pensionierten Verfassungsrichterin Bess Nkabinde prüft die Eignung des suspendierten Direktors der Staatsanwaltschaft Südgauteng, Rechtsanwalt Andrew Chauke. Sie konzentriert sich auf Chaukes Verfolgung von Racketeering-Anklagen gegen die Cato Manor-Einheit, die außerhalb seiner Zuständigkeit und mit begrenzten Beweisen erfolgte. Ehemalige IPID-Ermittlerin Inspektorin Sharmilla Williams sagte in der Untersuchung aus, dass Robert McBride, damaliger IPID-Exekutivdirektor, sie davon abgebracht habe, Racketeering-Anklagen voranzutreiben oder Beweise gegen die Einheit zu prüfen. Mashaile betonte die Möglichkeit, Anklagen aus 2008 oder 2009 wieder aufzunehmen. Er erklärte: „Rechtlich ist die Wiederaufnahme der Anklagen von 2008 oder 2009 grundsätzlich noch möglich, wenn neue Beweise oder Verfahrensmängel nachgewiesen werden. Obwohl der Zeitverlauf, Beweisprobleme und die Verfügbarkeit von Zeugen Strafverfolgungen erschweren könnten, könnte eine Wiederaufnahme des Falls dennoch einen wichtigen Zweck für die Gerechtigkeit erfüllen. Sie könnte den Familien der Opfer helfen und das öffentliche Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit wiederherstellen.“ Die Untersuchung hört weiterhin Zeugenaussagen zu diesen vergangenen Ereignissen an, mit dem Ziel, Bedenken hinsichtlich polizeilichen Verhaltens und staatsanwaltlicher Entscheidungen anzugehen.