Der zweite Verdächtige bei einer tödlichen Schießerei im informellen Siedlungsgebiet Marikana in Philippi ist vor dem Amtsgericht Athlone erschienen. Er steht wegen mehrerer Anklagepunkte im Zusammenhang mit dem Vorfall vor Gericht, bei dem neun Menschen getötet wurden. Der Fall wurde zur Kautionverhandlung verschoben.
Am Montag ist der zweite Angeklagte im Marikana-Massenschuss vor dem Amtsgericht Athlone erschienen. Der Vorfall ereignete sich am 17. Januar in einer Taverne im informellen Siedlungsgebiet Marikana in Philippi, bei dem neun Menschen getötet und einer schwer verletzt wurde. Sprecher der National Prosecuting Authority Eric Ntabazalila erklärte, der Angeklagte stehe wegen neun Mordanklagen, zwei Fällen von Raub mit erschwerenden Umständen und versuchter Tötung vor Gericht. Der Fall wurde auf den 2. März für Kautioninformationen verschoben. Der Mitangeklagte hat seinen Kautionantrag bereits zurückgezogen und soll im April wieder vor Gericht erscheinen. Die Schießerei rief nach dem Ereignis breite Verurteilung hervor.