Kautionstermin für Mugabe-Sohn erneut wegen Stromausfalls am Gericht verschoben

Der Antrag auf Kaution für Bellarmine Chatunga Mugabe, Sohn des verstorbenen simbabwischen Präsidenten Robert Mugabe, und den Mitangeklagten Tobias Tamirepi Matonhodze wurde am 5. März 2026 zum zweiten Mal verschoben, da im Alexandra Magistrate’s Court in Johannesburg ein Stromausfall herrschte. Die beiden stehen wegen unter anderem versuchten Mordes im Zusammenhang mit einer Schießerei am 19. Februar im Haus von Mugabe in Hyde Park vor Gericht.

Dies war die zweite Verschiebung des Kautionstermins im Verfahren gegen Bellarmine Mugabe, 28, und Tobias Matonhodze, 33, nach einer anfänglichen Verschiebung am 3. März wegen Dokumentationsproblemen. Sie bleiben in Haft wegen Besitzes einer Schusswaffe, versuchten Mordes und Beeinträchtigung der Rechtspflege, nachdem sie angeblich einen Angestellten in Mugabes Residenz in Hyde Park erschossen haben. Das Opfer befindet sich weiterhin in kritischem Zustand. Der Vorfall am 19. Februar umfasste eine Auseinandersetzung innerhalb des Hauses; das Opfer wurde beim Fliehen in den Rücken geschossen und brach draußen zusammen. Die Polizei verhaftete die beiden nach Alarmierung durch einen Sicherheitswächter. Die Ermittlungen laufen weiter, einschließlich der Suche nach der unzulässigen Schusswaffe, mit potenziellen zusätzlichen Anklagen wie dem Zeigen einer Schusswaffe und Einwanderungsverstößen aus früheren Vorfällen. Mugabes Anwalt Sinenhlanhla Mnguni äußerte vor dem Gericht Frustration: „Wir waren seit letzter Woche bereit zum Fortfahren, aber diese Dinge liegen außerhalb unserer Kontrolle.“ Die Verschiebung resultierte aus einem einwöchigen Stromausfall am Gericht, wobei der Generator seit Monaten keinen Kraftstoff mehr hatte. DA-Vertreterinnen Helen Zille und Glynnis Breytenbach inspizierten den Ort und kritisierten die „schockierenden“ Bedingungen einschließlich Abwasserüberläufen und Schlaglöchern als „Gerechtigkeit verzögert ist Gerechtigkeit verweigert“. Breytenbach plant, eine parlamentarische Untersuchung gegen Justizministerin Mmamoloko Kubayi voranzutreiben. Stadtbehörden kündigten Notfallreparaturen für Strom-, Wasser- und Abfallprobleme an. Der nächste Termin ist für den 11. März angesetzt.

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