Taxichef Joe „Ferrari“ Sibanyoni wegen Erpressung vor Gericht

Der bekannte Branchenführer im Taxigewerbe von Mpumalanga, Joe „Ferrari“ Sibanyoni, erschien am Mittwoch gemeinsam mit zwei Mitbeschuldigten vor dem Kwaggafontein Magistrates’ Court. Der Gruppe werden Erpressung und Geldwäsche im Zusammenhang mit mutmaßlichen Forderungen nach Schutzgeld von einem Bergbauunternehmer zwischen 2022 und 2025 vorgeworfen.

Sibanyoni und seine Mitbeschuldigten Mvimbi Masilela und Philemon Msiza wurden am Dienstag in Pretoria von der Special Task Force festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, rechtswidrig mehr als 2 Millionen Rand an Schutzgeldern gefordert und die Gelder über mehrere Bankkonten gewaschen zu haben. Die Staatsanwaltschaft lehnte eine Freilassung gegen Kaution ab und beantragte eine siebentägige Vertagung, um weitere Beweise zu sammeln. Sibanyonis Anwalt, der ehemalige Chef der National Prosecuting Authority (NPA) Shaun Abrahams, kritisierte die Anklagebehörde dafür, vor der Anhörung nicht auf Anrufe reagiert zu haben. Sibanyoni, der 1985 in die Taxibranche einstieg und heute rund 400 Taxis betreibt, erklärte gegenüber Reportern, er sei unschuldig. Er sagte, er werde die Zeit im Gefängnis nutzen, um zu anderen Häftlingen zu predigen. Der Fall wird am Freitag vor einem neuen vorsitzenden Richter erneut verhandelt.

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