Der Premierminister von Gauteng, Panyaza Lesufi, hat die Aussage des suspendierten Polizeikommissars des Bezirks Sedibeng, Brigadier Abraham Nkhwashu, zurückgewiesen, wonach er über den Polizeikommissar von Gauteng, Tommy Mthombeni, Polizeiakten angefordert haben soll – darunter auch die Akte zum Mord am Ingenieur Armand Swart aus Vereeniging im April 2024. Lesufis Büro bezeichnete die Behauptung vor dem Hintergrund der laufenden Anhörungen der Madlanga-Untersuchungskommission zu angeblichen Ermittlungsbeeinflussungen als irreführend.
Der Premierminister von Gauteng, Panyaza Lesufi, bestritt die Behauptungen des suspendierten Polizeikommissars des Bezirks Sedibeng, Brigadier Abraham Nkhwashu, er habe Anweisungen zur Beschaffung von Polizeiakten samt Haftbefehlen erteilt, einschließlich der Akte zum Mord an dem Ingenieur Armand Swart aus Vereeniging (ermordet am 17. April 2024). Das Dementi folgte auf Nkhwashus Aussage vom 22. April vor der Madlanga-Untersuchungskommission.
Nkhwashu sagte aus, der Polizeikommissar von Gauteng, Tommy Mthombeni, habe ihn angewiesen, die Akten zu beschaffen, und behauptet, die Anweisung stamme von Lesufi. Der Sprecher des Premierministers, Sizwe Pamla, wies dies als irreführend zurück und erklärte, Lesufi respektiere die Unabhängigkeit des südafrikanischen Polizeidienstes (SAPS). "Premierminister Lesufi bekräftigte seinen Respekt für die Unabhängigkeit der SAPS und forderte den Brigadier auf, schriftliche Beweise vorzulegen", sagte Pamla.
Pamla fügte hinzu, dass Lesufi lediglich routinemäßige Unterrichtungen zur Kriminalprävention durch die SAPS erhalte, wie etwa im Rahmen des 'Eyes and Ears'-Programms, und sich nicht in operative Angelegenheiten einmische. Nkhwashu hatte ausgesagt, er habe kein persönliches Interesse an der Akte Swart gehabt.