Vusimuzi "Cat" Matlala und vier Mitangeklagte erschienen vor dem Hohen Gericht in Johannesburg wegen versuchten Mordes. Ihre Anwältin, Annelene van der Heever, beschuldigte den Staat, angeforderte eidesstattliche Erklärungen und Handy-Beweise zurückzuhalten. Der Prozess wurde auf den 7. Mai vertagt.
Vusimuzi "Cat" Matlala stand zusammen mit vier weiteren Personen vor dem Obersten Gerichtshof in Johannesburg wegen versuchten Mordes an der Prominenten Tebogo Thobejane, dem Geschäftsmann Joe Sibanyoni und dem Musikproduzenten Seunkie Mokubung. Matlalas Anwältin, Annelene van der Heever, behauptete, der Staat habe die Verteidigung absichtlich behindert, indem er die vor über einem Monat angeforderten Beweise nicht vorgelegt habe. Dazu gehörten eidesstattliche Erklärungen und Sachverständigengutachten zu Downloads von Matlalas Mobiltelefon. Das Team argumentierte, dass derartige Verzögerungen ihren Mandanten angesichts öffentlicher Anschuldigungen ohne Beweise benachteiligen. Das Gericht vertagte die Angelegenheit auf den 7. Mai, um weitere Informationen zu erhalten. Van der Heever erklärte: "Jeder im Gericht weiß heute, was über meinen Mandanten gesagt wurde. Meiner Meinung nach zu Unrecht, und je länger sich diese Angelegenheit hinzieht, desto mehr hängt diese schwarze Wolke über ihm. Wie kann man die Rechte von jemandem schützen, wenn jeder da draußen ohne Beweise solche Behauptungen aufstellt? Man hat das Recht, sich selbst zu schützen, und man hat das Recht, dies zügig zu tun. Das Anwaltsteam betrachtet das Vorgehen des Staates als einen Versuch, das Verfahren zu verzögern.