Staatsanwaltschaft gerät im Vergewaltigungsprozess gegen Matonya wegen fehlender Beweise ins Stocken

In einem aktuellen Update zum laufenden Vergewaltigungsverfahren gegen den tansanischen Künstler Matonya (Sefu Shabani Ramadhan) wurde vor dem Gericht in Mombasa bekannt, dass die Staatsanwaltschaft (ODPP) wesentliche Beweisdokumente noch nicht vorgelegt hat. Die Anklage räumte eine unvollständige Vorbereitung ein; der nächste Verhandlungstermin wurde auf den 17. Juni festgesetzt.

Dem Gericht wurde mitgeteilt, dass wesentliche Unterlagen – Zeugenaussagen, medizinische Berichte und wissenschaftliche Beweise – noch ausstehen, was die Verbindung zu den Vergewaltigungsvorwürfen, die auf einen angeblichen Vorfall in einem Gebäude in Nyali zurückgehen, schwächt. Der bisherige Richter wurde zum Richter am High Court befördert, was die Staatsanwaltschaft dazu veranlasste, Anweisungen für das weitere Vorgehen einzuholen. Dies folgt auf die Freilassung von Matonya gegen Kaution in der vergangenen Woche nach über 20 Tagen im Shimo la Tewa Gefängnis, wo er aufgrund seines Status als Nicht-Kenianer seinen Reisepass abgeben musste. Er bestreitet die Vorwürfe.

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