Gericht verurteilt vier Männer wegen Mordes an George Muchai zum Tode

Der vorsitzende Richter Lucas Onyina am Milimani-Gericht verurteilte vier Männer wegen ihrer Beteiligung an einem Raubüberfall mit Gewaltanwendung und dem Mord am ehemaligen Kabete-Abgeordneten George Muchai im Jahr 2015 zum Tode. Zwei weitere Angeklagte erhielten wegen unerlaubten Waffenbesitzes im Zusammenhang mit dem Fall zehnjährige Haftstrafen. Das Urteil bringt einen teilweisen Abschluss für einen Fall, der sich über mehr als ein Jahrzehnt erstreckte.

Der vorsitzende Richter am Milimani-Gericht, Lucas Onyina, verkündete das Urteil am 9. April, zwei Wochen nachdem die vier Männer vom High Court in Milimani für schuldig befunden worden waren. Sie wurden in mehreren Anklagepunkten verurteilt, darunter schwerer Raub sowie unerlaubter Besitz von Schusswaffen und Munition. Der Angriff ereignete sich im Februar 2015 bei einem nächtlichen Überfall, als Muchai die Kenyatta Avenue im Geschäftsviertel von Nairobi entlangfuhr. Dabei wurden er, seine zwei Leibwächter und sein Fahrer getötet. Die Staatsanwaltschaft gab an, dass die Bande mit Schusswaffen bewaffnet war und es gezielt auf den ehemaligen Abgeordneten abgesehen hatte. Onyina erklärte, die Anklage habe ausreichende Beweise vorgelegt, die belegen, dass die vier Haupttäter eine Schlüsselrolle bei dem gewaltsamen Raubüberfall spielten, der zum Tod der Opfer führte. Er stellte fest, dass das Verbrechen die rechtliche Schwelle für die Todesstrafe gemäß den Gesetzen zu Raub mit Gewaltanwendung erreiche. Die zwei weiteren Angeklagten wurden wegen unerlaubten Waffenbesitzes verurteilt, doch die Beweislage konnte sie nicht direkt am Tatort verorten, weshalb sie jeweils zu zehn Jahren Haft verurteilt wurden. Muchai, der in seiner ersten Amtszeit als Abgeordneter für Kabete tätig war, war vor seiner politischen Laufbahn als Gewerkschaftsführer bekannt; sein Mord zählt zu Kenias aufsehenerregendsten politischen Attentaten. Der Fall dauerte über ein Jahrzehnt und umfasste zahlreiche Gerichtstermine, Zeugenaussagen und rechtliche Argumente beider Seiten. Die Staatsanwaltschaft brachte die Verurteilten mit koordinierten Raubüberfällen in Nairobi in Verbindung, die zu jener Zeit stattfanden und Merkmale wie den Einsatz von Schusswaffen sowie eine ähnliche Anzahl von Angreifern aufwiesen.

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