Kenias Berufungsgericht hat in der vergangenen Woche das Todesurteil gegen Daniel Njihia Miano bestätigt, der zuvor Berufung gegen seine ursprüngliche 14-jährige Haftstrafe eingelegt hatte. Miano wurde wegen Raubüberfalls mit Gewaltanwendung bei einem Angriff im September 2010 im Dorf Ritaya im Nyandarua County verurteilt. Das Urteil verdeutlicht die Risiken, die mit der Berufung gegen strafrechtliche Verurteilungen verbunden sind.
Daniel Njihia Miano legte Berufung gegen sein im Dezember 2010 verhängtes Urteil von 14 Jahren Haft wegen einfachen Raubes ein. Der Vorfall ereignete sich im September 2010 im Dorf Ritaya im Nyandarua County, wo Miano und seine Komplizen Philip Karuoya Wambugu angriffen und dabei mit Hilfe von Buschmessern und Knüppeln 2.100 Schilling sowie zwei Mobiltelefone im Wert von 6.750 Schilling stahlen.
Im Oktober 2012 erhöhte der High Court das Strafmaß auf die Todesstrafe, nachdem die Staatsanwaltschaft eine härtere Bestrafung gefordert hatte. Die Richter wiesen Miano auf die Risiken hin, doch er hielt an seinem Vorhaben fest. Vergangene Woche wies das Berufungsgericht seine zweite Berufung ab und bestätigte die Beweise für seine Zusammenarbeit mit anderen bei der Tat.
Mianos Anwälte argumentierten, der High Court habe einen Fehler begangen, indem er das Strafmaß erhöhte, ohne die ursprüngliche Verurteilung aufzuheben. Das Gericht entschied, dass es befugt sei, Strafen anzupassen und gleichzeitig den Schuldspruch aufrechtzuerhalten, sofern der Angeklagte zuvor gewarnt wurde. Die Staatsanwaltschaft präsentierte fünf Zeugen, darunter den Kläger, während Miano die Vorwürfe ohne Eidesleistung bestritt.
Die Entscheidung unterstreicht die Gefahren von strafrechtlichen Berufungsverfahren, die in härteren Strafen resultieren können.