Die Familie eines Polizisten, der bei der Bewachung von KCSE-Prüfungen in Turkana erschossen wurde, hat die Regierung um Hilfe ersucht. Die Witwe, die mit einem jungen Kind und der älteren Mutter des Beamten zurückbleibt, hob den Verlust ihres Familienversorgers und unvollendeter Pläne für ein Familienunternehmen hervor. Sie fordern auch schnelle Untersuchungen zum Banditenangriff.
Am Montag, dem 3. November 2025, wurde ein Polizist von mutmaßlichen Banditen tödlich erschossen, während er einen Behälter mit Materialien für die Kenya Certificate of Secondary Education (KCSE)-Prüfungen in den Büros des stellvertretenden Bezirksbeauftragten in Turkana bewachte. Die Angreifer überfielen ihn und einen Kollegen, töteten den Beamten vor Ort und stahlen sein AK-47-Gewehr, das mit 30 Patronen geladen war. Die Polizei eilte zum Tatort, aber er wurde dort für tot erklärt, und sein Leichnam wurde in ein nahegelegenes Leichenschauhaus für eine Obduktion gebracht.
Der Vorfall ereignete sich inmitten einer Zunahme der Unsicherheit in der Region, wo Banditen oft Waffen anvisieren. Erste Berichte deuten darauf hin, dass die Angreifer speziell auf die Waffe des Beamten aus waren.
Am Dienstag, dem 4. November, brach die Witwe des Beamten mit der Familie das Schweigen und bat um staatliche Unterstützung. Sie beschrieb ihren Ehemann als jung und Familienversorger und merkte an, dass sie ein Baby teilten und Pläne hatten, 2026 ein Geschäft zu gründen. „Der Verstorbene ist mein Ehemann, und er war sehr jung. Wir haben ein kleines Baby, daher bitte ich die Regierung um Hilfe, weil er beim letzten Mal, als er im August nach Hause kam, mir viele Dinge versprochen hat, einschließlich der Gründung eines Geschäfts für mich nächstes Jahr“, sagte sie.
„Jetzt, da er tot ist, ist auch die Idee eines Geschäfts weg. Ich bete nur, dass die Regierung mir auf irgendeine Weise hilft, sei es durch die Vergabe eines Jobs oder sogar durch die Gründung eines Geschäfts für mich, das mich ernährt, weil er der Versorger der Familie war“, fügte sie hinzu. Die Witwe offenbarte auch, dass sie nun für die ältere Mutter des Beamten sorgt.
Die Schwägerin des Verstorbenen forderte finanzielle Hilfe für ihre Kinder und erklärte, dass der Beamte sie aufgenommen und ihre Ausgaben übernommen hatte. Die Familie drängte auf schnelle Ermittlungen, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.