Gelber Alarm wegen starker Winde in Mexico-Stadt aktiviert

Die Regierung von Mexico-Stadt hat einen gelben Alarm für alle 16 Bezirke wegen Prognosen von Winden mit Böen über 59 km/h am Samstagnachmittag und -abend ausgerufen. Die Maßnahme soll Risiken wie fallende Äste und Objekte verhindern. Zusätzlich wurde ein Alarm für niedrige Temperaturen in mehreren Bereichen aktiviert.

Das Sekretariat für ganzheitliches Risikomanagement und Zivilschutz von Mexico-Stadt hat den gelben Alarm angekündigt, der alle Bezirke der Hauptstadt umfasst und von 15:00 bis 21:00 Uhr gilt. Starke Winde werden erwartet, die Bäume, Äste, Planen und Gegenstände auf öffentliche Straßen fallen lassen sowie Schäden an städtischen Strukturen oder Wohnhäusern verursachen könnten. Zur Risikominderung rieten die Behörden, fluggefährdete Objekte zu sichern oder zu entfernen, das Aufstieg auf Gerüste, Dächer oder Vorsprünge zu vermeiden und Atemschutzmasken gegen in der Luft befindliche Partikel zu tragen. Gleichzeitig wurde ein weiterer gelber Alarm für Temperaturen zwischen 4 und 6 Grad Celsius in mindestens fünf Bezirken verhängt: Álvaro Obregón, Cuajimalpa, Magdalena Contreras, Tlalpan und Xochimilco, während der Samstagnacht und des Sonntagmorgens. Empfehlungen umfassen warme Kleidung, Bedecken von Mund und Nase, Vermeidung abrupter Temperaturwechsel und Schutz von Haustieren vor der Kälte. Hinsichtlich der Luftqualität gilt sie in Mexico-Stadt als akzeptabel, in einigen Gemeinden des mexikanischen Bundesstaats jedoch als schlecht. Winde mit Böen bis 30 km/h könnten Staub aufwirbeln und PM10-Konzentrationen erhöhen, was die Sicht beeinträchtigen und den Himmel grau oder braun färben könnte.

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