Ein Leitfaden für Einsteiger zur Investec Cape Town Art Fair 2026

Die Investec Cape Town Art Fair 2026 lädt Sammler und Neulinge ein, zeitgenössische Kunst internationaler Künstler zu erkunden. Mit 126 Ausstellern und über 490 Künstlern bietet die Veranstaltung einen demokratischen Raum zur Kunstschätzung. Kuratorin Tandazani Dhlakama gibt Tipps zur Navigation durch die Messe und ihr Thema „Listen“.

Die Investec Cape Town Art Fair (ICTAF) zählt zu den wichtigsten Events der Kunstwelt und zieht Experten wie Anfänger an. Vom 20. bis 22. Februar im Cape Town International Convention Centre präsentiert sie Werke von über 490 Künstlern durch 126 Aussteller weltweit. Als größte Kunstmesse Afrikas bietet sie eine kommerzielle, aber zugängliche Plattform für den Umgang mit zeitgenössischer Kunst.nnKuratorin Tandazani Dhlakama betont den Reiz der Messe jenseits von Museen. „Man kann an einem Wochenende wirklich 100 Kunstwerke sehen“, sagt sie. „Und das Schöne an einer Messe ist, dass es immer Überraschungen gibt.“ Besucher können direkt mit Galeristen oder Künstlern sprechen, Fragen stellen und tieferes Verständnis gewinnen.nnUm den großen Veranstaltungsort zu meistern, rät Dhlakama, mit den kuratierten Sektionen zu beginnen, die thematische Erzählungen bieten. Diesjährige zehn Sektionen umfassen Tomorrows/Today von Dr. Mariella Franzoni; SOLO von Céline Seror; Generations von Dhlakama; und Cabinet/Record von Beata America. Alle passen zum Thema „Listen“, das als „immer radikalerer Akt“ in einer lauten Welt beschrieben wird und zur langsamen Kontemplation einlädt.nnIn der Sektion Generations koppelt Dhlakama junge und erfahrene Künstler für einen „Call-and-Response“-Dialog. Für spontane Erkundungen empfiehlt sie, interessante Werke zuerst zu fotografieren und dann langsamer zu betrachten.nnDhlakama lobt die Inklusivität der Messe mit Galerien von Großen bis Kleinen. „Ich mag die Cape Town Art Fair, weil sie demokratischer wirkt“, sagt sie. Sammeln unterstützt Künstler direkt: „Jedes Mal, wenn Sie ein Werk kaufen, verändern Sie ein Leben.“ Sie hofft, dass Besucher die Vielfalt und das Talent afrikanischer Kunst besser kennenlernen.

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