Der Morena-Senator Adán Augusto López wurde in ein neues Büro im Senat verlegt, angrenzend an den PRI-Block, nachdem er als Koordinator seiner Parlamentsfraktion zurückgetreten ist. PRI-Chef Alejandro Moreno reagierte kritisch in den Sozialen Medien, nannte López einen 'Narcosenador' und lehnte jegliche Verbindungen zum organisierten Verbrechen ab. López wird sich nun auf territoriale Arbeit im Vorfeld der Wahlen 2027 konzentrieren.
Adán Augusto López Hernández, Senator der Morena, trat am vergangenen Sonntag als Koordinator der Parlamentarischen Fraktion der Morena zurück, was auch den Verlust der Präsidentschaft der Politischen Koordinationsjunta des Senats (Jucopo) bedeutet. Ignacio Mier Velasco wurde als sein Nachfolger in der Koordinatorenrolle ernannt. Dieser Wechsel erfolgt inmitten der Vorbereitungen der Morena auf die Zwischenwahlen 2027, wobei López es als strategische Neupositionierung und nicht als Folge interner Drucke beschreibt. López' neues Büro befindet sich im Block, der dem Institutional Revolutionary Party (PRI) zugewiesen ist. Berichten zufolge liegt es neben den Büros von PRI-Senatoren wie Pablo Angulo Briceño, Ángel García Yáñez und Manuel Añorve Baños. Alejandro Moreno Cárdenas, der PRI-Chef bekannt als 'Alito', teilte seine Reaktion in den Sozialen Medien. Moreno postete: „¿Y cómo por qué nos pusieron al apestado de vecino? Si en MORENA ya no quieren al ‘narcosenador’ que los coordinaba, ese es su problema. Allá ellos con sus broncas, sus pactos y su mugrero interno“. Er fügte hinzu: „Entre los priistas no tiene por qué estar. Aquí no hay espacio para ningún aliado del crimen organizado ni se barre la basura debajo del tapete“. Nach seinem Rücktritt von der Koordination wird López sich auf Basisarbeit konzentrieren. Sein Hauptziel ist es, Regionen im ganzen Land zu bereisen, um die Präsenz der Morena zu stärken, insbesondere im Vierten Wahlkreis, der Mexico City, Guerrero, Morelos, Puebla und Tlaxcala umfasst. Dies umfasst die Stärkung lokaler Netzwerke, die Erweiterung der Mitgliedschaft und die Koordination mit verbundenen Landesregierungen, wobei der Fokus auf Feldoperationen liegt, die für den kommenden Wahlkalender entscheidend sind.