Carolina Monroy del Mazo, Cousine des ehemaligen Präsidenten Enrique Peña Nieto, verließ am 14. April die PRI und trat Somos México bei, einer Gruppe, die für die Wahlen 2027 die Zulassung als politische Partei anstrebt. Auf einer Pressekonferenz erklärte sie, dass es in der heutigen PRI keinen Platz mehr für sie gebe. Guadalupe Acosta Naranjo, der Vorsitzende von Somos México, kündigte Mobilisierungen gegen eine mögliche Ablehnung ihrer Registrierung durch das TEPJF an.
Carolina Monroy del Mazo, die auf eine lange Laufbahn in der PRI und der Regierung des Bundesstaates Mexiko zurückblicken kann, trat am 14. April 2026 aus der Partei aus. Als Cousine des ehemaligen Präsidenten Enrique Peña Nieto bekleidete sie Positionen wie die der Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung des Bundesstaates Mexiko von 2009 bis 2011 während der Amtszeit von Peña Nieto als Gouverneur sowie das Amt der Bürgermeisterin von Metepec von 2013 bis 2015. Zudem war sie bis 2018 föderale Abgeordnete für die PRI und hatte nationale Führungspositionen innerhalb der Partei inne, darunter die des Generalsekretärs im Jahr 2016.
Auf einer Pressekonferenz erklärte Monroy del Mazo: „No hay cabida para una mujer como yo. [...] Hoy decido tomar esta hoja en blanco que me ofrece Guadalupe, que me ofrece Somos México, para escribir juntos una nueva historia para nuestro país“. Sie dankte der PRI für die erhaltenen Chancen, betonte jedoch, dass sich die Partei verändert habe.
Somos México, das 2025 als zivilgesellschaftliche Vereinigung Personas Sumando registriert wurde, muss bis zum 25. Juni 256.030 Mitglieder für die INE-Registrierung nachweisen. Im Falle einer Genehmigung würde die Vereinigung ab dem 1. Juli als Partei anerkannt werden und könnte an den Wahlen 2027 teilnehmen.
Guadalupe Acosta Naranjo kündigte präventive Mobilisierungen an: „No vamos a esperar a que nos nieguen el registro [...]. Hay una comisión nuestra trabajando un plan de acción para elevar el costo político si se pretende hacer un atraco en contra de la ciudadanía“.