Der African Democratic Congress hat den Fokus der Regierung Tinubu auf ein Schreiben von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. Die Oppositionspartei erklärte, diplomatische Notizen könnten das Urteil der Nigerianer über Sicherheits- und Wirtschaftsfragen nicht ersetzen.
Der African Democratic Congress gab am Donnerstag in Abuja durch den nationalen Pressesprecher Bolaji Abdullahi eine Stellungnahme ab. Die Partei betonte, dass der berichtete Brief von Präsident Donald Trump der gängigen diplomatischen Praxis entspreche und aktuelle Herausforderungen wie die Unsicherheit in den Bundesstaaten Borno, Kwara und Benue nicht angehe.
Abdullahi erklärte, die Regierung wirke verzweifelt bei dem Versuch, ausländische Gesten als Erfolgsbeweis zu nutzen. Er fügte hinzu, dass ein Schreiben aus dem Ausland weder Verbesserungen im täglichen Leben der Bürger ersetzen noch die vom US-Außenministerium aufrechterhaltenen Reisehinweise auflösen könne.
Der ADC forderte die Regierung auf, sich auf den Schutz von Menschenleben und Ergebnisse im eigenen Land zu konzentrieren, anstatt Korrespondenzen aus ausländischen Hauptstädten zu feiern. Die Partei hielt daran fest, dass die Nigerianer die Regierung an ihrer innenpolitischen Leistung messen werden.