Die Stadtverwaltung von Addis Abeba hat damit begonnen, das Gelände der Mülldeponie Qoshe einzuzäunen und Polizeikontrollpunkte einzurichten, um den Standort zu sichern.
Die Mülldeponie Qoshe fungierte mehr als ein halbes Jahrhundert lang als unkontrollierte offene Müllhalde. Beamte wandeln sie nun in eine kontrollierte städtische Entsorgungseinrichtung um. Ziel ist es, illegale Müllablagerungen zu beenden und nahegelegene Wohngebiete vor toxischen Umwelteinflüssen zu schützen. Die Maßnahme beruht auf früheren Vorfällen mit öffentlichen Sicherheitsrisiken an diesem Standort. Ein Beispiel ist der Erdrutsch im Jahr 2017, bei dem mehr als 116 Menschen ums Leben kamen. Die Arbeiten umfassen physische Barrieren entlang der Grundstücksgrenze sowie die Einrichtung neuer Polizeikontrollpunkte. Die Änderungen zielen darauf ab, den Zugang und den Betrieb an diesem Standort zu regeln.