In Addis Abeba wurde eine nationale Konferenz eröffnet, um Äthiopiens Grenzmanagement zu stärken und Grenzregionen in Zonen der Entwicklung und des Friedens zu verwandeln. Der Sicherheitsberater des Premierministers, Dr. Kenean Yadeta, erklärte, Grenzen sollten als Brücken für die regionale Integration dienen.
Die Konferenz stimmt nationale Bemühungen auf die Grenzmanagement-Strategie der Afrikanischen Union und die Agenda 2063 ab. Dr. Kenean Yadeta betonte, dass Grenzen vor Sicherheitsbedrohungen und illegalen Aktivitäten schützen müssen, während sie gleichzeitig als Verbindungsglieder für Zusammenarbeit und Wohlstand fungieren sollen.
Jafar Bedru, Generaldirektor des Außenpolitischen Instituts, sagte, dass Grenzgebiete und dort lebende Gemeinschaften eine entscheidende Rolle bei der Schaffung nachhaltiger Stabilität am Horn von Afrika spielen. Er forderte dazu auf, Grenzen in aktive Zonen für Handel, zwischenmenschliche Beziehungen und historische Integration zu verwandeln.
Das Institut führte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Feldbeobachtungen in 12 Grenzgebieten durch und erarbeitete einen nationalen Fahrplan. Dieser Fahrplan soll auf der Konferenz vorgestellt und verabschiedet werden.