Diplomaten forderten die Afrikanische Union während der Feierlichkeiten zum Afrikamonat bei einer Veranstaltung in Johannesburg dazu auf, eine führende Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen des Kontinents zu übernehmen und das Leben der Menschen dort zu verbessern.
Redner bei dem Treffen in Johannesburg unterstrichen das Potenzial Afrikas, merkten jedoch an, dass Spaltungen und Instabilität den Fortschritt weiterhin behindern. Sie betonten die Rolle der Diaspora bei der Förderung der Entwicklung durch Investitionen und Fachwissen.
Die ehemalige Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union, Nkosazana Dlamini-Zuma, erklärte, dass die Diaspora aufgrund der Fähigkeiten vieler ihrer Mitglieder ein wertvolles Kapital darstelle. Sie sprach auch das Thema der illegalen Einwanderung an, wies Vorwürfe der Fremdenfeindlichkeit gegen Südafrikaner zurück und betonte, dass allein die Regierungen für den Umgang mit illegalen Einreisen verantwortlich seien.
Frieden und Sicherheit kristallisierten sich als zentrale Anliegen heraus, wobei Forderungen nach einer verstärkten militärischen Zusammenarbeit zwischen den afrikanischen Staaten laut wurden. Joseph Busha von JM Busha 54 verwies auf die anhaltenden Konflikte in Mosambik und der Demokratischen Republik Kongo und drängte auf einen gemeinsamen Verteidigungsansatz zum Schutz der vertriebenen Jugend.
Die Teilnehmer setzten sich zudem für die Stärkung der Wirtschaft ein, um den Migrationsdruck zu verringern, da die Menschen andernorts nach besseren Möglichkeiten suchen. Im Laufe des Monats sind in ganz Afrika weitere Veranstaltungen geplant, um diese Diskussionen fortzusetzen.