Italien bietet Schuldenaussetzung für afrikanische Staaten mit Klimaschocks an

Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni hat auf dem Gipfel der Afrikanischen Union in Addis Abeba angekündigt, dass Italien afrikanischen Ländern erlauben wird, Rückzahlungen während extremer Klimafälle auszusetzen. Diese Initiative ist Teil eines umfassenderen Programms zur Umwandlung afrikanischer Schulden in Investitionen. Der Gipfel behandelte auch Frieden, Sicherheit und UN-Reformen.

Auf dem 39. Gipfel der Afrikanischen Union in Addis Abeba hat die italienische Premierministerin Giorgia Meloni Italiens neuen Ansatz zur Unterstützung afrikanischer Nationen inmitten ihrer Schuldenprobleme skizziert. Sie erklärte, dass Rom afrikanischen Ländern die Option geben werde, Rückzahlungen auszusetzen, wenn sie von extremen Klimafällen getroffen werden. Diese Maßnahme ist in ein umfassendes Programm integriert, das darauf abzielt, die Schulden afrikanischer Nationen umzuwandeln, insbesondere die Schulden der fragilsten und verletzlichsten Länder in Investitionen zu verwandeln. Meloni betonte, dass jüngste Gespräche zwischen Italien und seinen afrikanischen Partnern sich auf die schwere Schuldenlast des Kontinents konzentriert haben. Die Ankündigung passt zum italienischen „Mattei-Plan“, der vom government letzten Monat vorgestellt wurde und wirtschaftliches Wachstum in Afrika fördern soll, um irreguläre Migration nach Europa zu reduzieren. Der Gipfel, als wichtigstes Entscheidungsforum des Kontinents, brachte afrikanische Staatschefs zusammen, um die politischen Prioritäten für das Jahr festzulegen. Wichtige Schwerpunkte waren Frieden und Sicherheit, wobei UN-Generalsekretär Antonio Guterres für eine permanente afrikanische Vertretung im UN-Sicherheitsrat plädierte. „Das Fehlen permanenter afrikanischer Sitze im Sicherheitsrat ist unverteidigbar. Dies ist 2026, nicht 1946. Bei allen Entscheidungen über Afrika und die Welt muss Afrika am Tisch sitzen“, sagte Guterres. Er forderte auch sofortige Schritte, um einen erneuten Konflikt in Südsudan zu verhindern und einen Waffenstillstand in der Demokratischen Republik Kongo zu erreichen. Die Führer diskutierten ferner die Sicherstellung nachhaltiger Wasserversorgung und sicherer Sanitäranlagen, während sie Konflikte, Klimadruck und Entwicklungsziele im Rahmen der Agenda 2063 ansprachen.

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