Eine äthiopische Delegation, die von Finanzminister Ahmed Shide ausgebildet wurde, führte in Addis Abeba Gespräche mit hochrangigen Beamten des italienischen Mattei-Plans. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Fortschritte bei den Projekten "Elektrizitätswerk Koysha" und "Flughafenvorfeld Bishoftu". Mit diesen Projekten sollen Äthiopiens Stromexporte und die Entwicklung des Luftverkehrs für ein nachhaltiges Wachstum gestärkt werden.
Am 9. Megabit 2018 (Fana) führte eine äthiopische Delegation unter Leitung von Finanzminister Ato Ahmed Shide in Addis Abeba Gespräche mit hochrangigen Vertretern von Italiens Mattei Plan. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Entwicklung des Koysha-Elektrizitätswerksprojekts und des Projekts für das Vorfeld des Weltklasseflughafens Bishoftu. Diese Projekte sollen Äthiopiens Stromexportkapazitäten und die Luftfahrtinfrastruktur verbessern und so zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum des Landes beitragen. Im Rahmen des Mattei-Plans hat Italien über verschiedene Finanzierungsquellen finanzielle Unterstützung geleistet, um die Entwicklung der Infrastruktur in Äthiopien voranzutreiben. Die äthiopische Seite betonte die entscheidende Rolle, die diese Projekte für die Erreichung langfristiger Entwicklungsziele spielen. Der Mattei-Plan, eine von der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im Jahr 2024 ins Leben gerufene Initiative, stellt ein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen Italien und Afrika dar. Er steht im Einklang mit der Afrikapolitik der Europäischen Union und legt den Schwerpunkt auf nachhaltige Entwicklung in Bereichen wie Energie, Gesundheit, Bildung, Landwirtschaft und legale Migration.