Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist in Addis Abeba eingetroffen. Sie wurde vom äthiopischen Premierminister Abiy Ahmed am internationalen Flughafen Bole begrüßt. Ihr Besuch dient der Teilnahme am zweiten Italien-Afrika-Forum.
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist in Addis Abeba eingetroffen. Die Ankunft fand am 13. Februar 2018 (Fana BC) am internationalen Flughafen Bole statt. Der äthiopische Premierminister Abiy Ahmed (Dr.) hieß sie willkommen und erklärte in seiner Ansprache, dass das Ereignis eine starke Partnerschaft zwischen Italien und Afrika aufbaut. In seiner Rede auf dem Forum sagte Premierminister Abiy, dass die Partnerschaft zwischen Afrika und Europa auf gegenseitigem Nutzen basieren sollte. Er betonte, dass die Zusammenarbeit auf Gleichheit und geteiltem Nutzen gegründet sein sollte, nicht auf Wohltätigkeit. Er wies darauf hin, dass der italienische „Mattei-Plan“ sich auf Energiesicherheit, nachhaltige Entwicklung, Migrationsmanagement und die Entwicklung des Humankapitals durch Partnerschaft und gegenseitigen Gewinn konzentriert. Äthiopien versicherte seine Kompetenz, Worte in Taten umzusetzen. Es arbeitet daran, die Stimme Afrikas durch Luftfahrt, Logistik und die Gastgeberschaft globaler Konferenzen zu verstärken. Afrikas größte Stärke ist seine junge Bevölkerung, und Investitionen in digitale Technologie und Künstliche Intelligenz sind entscheidend für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen, erklärte er. Der Mattei-Plan stimmt mit den wirtschaftlichen Reformen Äthiopiens, der Wasserkraft, den Luftfahrtressourcen, intelligenter Landwirtschaft, Infrastruktur, digitaler Transformation und der Entwicklung des Humankapitals überein, beobachtete er. Derweil sind der südsudanesische Präsident Salva Kiir Mayardit, der sambische Präsident Hakainde Hichilema und der kenianische Präsident William Ruto in Addis Abeba eingetroffen, um am 39. Gipfel der Afrikanischen Union und am Italien-Afrika-Forum teilzunehmen. Der AU-Gipfel wird vom Thema „Sichere nachhaltige Wasserversorgung und geschützte Sanitäranlagen; Erfolg der Agenda 2063“ geleitet. Die Partnerschaft sollte die Zusammenarbeit in Handel, Investitionen, Energie, Infrastruktur, Landwirtschaft und Schaffenssektoren stärken.