Die äthiopische Ministerin für Frauen und Soziales, Dr. Ergoe Tesfaye, erklärte während des 6. African Youth Diplomacy Forum in Addis Abeba, dass es der Jugend an der Fähigkeit fehle, Afrika zu führen. Die Veranstaltung, die am 16. März 2018 E.C. stattfand, wurde vom Ministerium, dem Ethiopian Youth Peace Dialogue Network, Intercontinental Youth Connect und weiteren Organisationen ausgerichtet. Über 300 Jugendführer, Diplomaten und politische Entscheidungsträger nahmen unter dem Motto 'Von der Politik zur Praxis: Afrikanisch geführte Lösungen für Frieden und Stabilität auf dem Kontinent entwickeln' teil.
Auf dem 6. African Youth Diplomacy Forum in Addis Abeba bemerkte Dr. Ergoe Tesfaye, Äthiopiens Ministerin für Frauen und Soziales, dass die Jugend nicht über die Kapazitäten verfüge, ihre Länder aus schwierigen Situationen zu befreien oder sie voranzubringen. Das Forum, das vom Ministerium gemeinsam mit dem Ethiopian Youth Peace Dialogue Network, Intercontinental Youth Connect und anderen Partnern einberufen wurde, zog mehr als 300 Jugendführer, Diplomaten und politische Entscheidungsträger aus aller Welt an. Die Veranstaltung, die unter dem Leitmotiv 'Von der Politik zur Praxis: Afrikanisch geführte Lösungen für Frieden und Stabilität auf dem Kontinent entwickeln' stand, zielt darauf ab, die Einbindung der Jugend in nationale Friedensprozesse, wirtschaftliche Integration und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern. Die Ministerin betonte, dass Afrikas Entwicklung kollektive Anstrengungen erfordere, bei denen die Jugend eine entscheidende Rolle spiele, sofern die Entwicklungsagenda des Kontinents priorisiert werde. Sie forderte die afrikanische Jugend auf, sich als Digital Natives auf das digitale Zeitalter, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz, vorzubereiten. 'Wir werden das Afrika, das wir uns wünschen, gemeinsam aufbauen', erklärte sie und fügte hinzu, dass die äthiopische Regierung fleißig an der Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten und der Verbesserung der Arbeitsqualität für junge Menschen arbeite. Sie unterstrich die Notwendigkeit für junge Führungskräfte, modernes Wissen mit Managementfähigkeiten zu verbinden, um echte Veränderungen voranzutreiben, und dabei Lehren aus vergangenen Generationen zu ziehen, um ihrer historischen Verantwortung bei der Gestaltung der Zukunft Afrikas gerecht zu werden.