Die eritreische Verteidigungsministerin Aisha Mohammed traf sich mit Amtskollegen aus verschiedenen afrikanischen Ländern am Rande der zweiten Konferenz der afrikanischen Verteidigungsminister in Addis Abeba. Die Gespräche konzentrierten sich auf die Umsetzung von Friedensabkommen und die Bewältigung gemeinsamer Sicherheitsherausforderungen. Das Treffen fiel mit dem 130. Jahrestag der Schlacht von Adwa zusammen.
Am 3. März 2018 hielt die eritreische Verteidigungsministerin Aisha Mohammed in Addis Abeba Gespräche mit Verteidigungsministern aus Kenia, Südsudan, Simbabwe, Sambia, Republik Kongo, Botswana, Ruanda, Demokratischer Republik Kongo, Kamerun, Mali und Algerien. Die Teilnehmer betonten die Fortschritte bei der Umsetzung der Friedensabkommen zwischen ihren Ländern. Sie hoben die Notwendigkeit kollaborativer Ansätze hervor, um anhaltende Sicherheits- und Schutzprobleme in ganz Afrika anzugehen. Ministerin Aisha Mohammed erklärte, dass der Friedensprozess eine wichtige Inspirationsquelle und ein Rahmenwerk für die gemeinsame Bewältigung aktueller Sicherheitsherausforderungen in Afrika darstelle. Sie betonte die Bedeutung gemeinsamer und koordinierter Arbeit, um kontinentalen Frieden und Stabilität zu gewährleisten. Zu den spezifischen Kooperationsbereichen gehörten der Austausch militärischer Technologien, Ausbildungsprogramme und praktischer Erfahrungen. Die Minister skizzierten auch strategische Pläne zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Verbesserung der Grenzsicherheit. Sie lobten die führende und unermüdliche Rolle Äthiopiens bei der Förderung des kontinentalen Friedens. Die Teilnehmer äußerten ihre Zufriedenheit darüber, den 130. Jahrestag der Schlacht von Adwa in Äthiopien gemeinsam zu begehen. Sie bekräftigten ihr Engagement für koordinierte Anstrengungen beim Aufbau gemeinsamer Verteidigungsfähigkeiten. Dieses Engagement stärkt Äthiopiens diplomatische Stellung in Afrika und fördert laufende Initiativen für kollektive Sicherheit und Kooperation.