Die Außenminister Ägyptens und Dschibutis erörterten am Sonntag in einem Telefonat die regionale Sicherheit und lehnten einseitige Maßnahmen ab, die die staatliche Souveränität untergraben könnten.
Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty sprach mit seinem dschibutischen Amtskollegen Abdelkader Hussein Omar. Im Mittelpunkt standen Sicherheitsfragen am Horn von Afrika und im Roten Meer. Der Sprecher des Außenministeriums, Tamim Khalaf, erklärte, die Minister hätten sich über die politischen Entwicklungen in der Region ausgetauscht.
Abdelatty bekräftigte die Unterstützung Ägyptens für nationale Institutionen und die territoriale Integrität. Er lehnte jegliche Versuche ab, parallele Strukturen zu schaffen. Beide Seiten waren sich einig, dass eine kontinuierliche Koordinierung erforderlich sei, um den Frieden in ganz Afrika zu fördern.
Die Minister bewerteten zudem die Fortschritte in den bilateralen Beziehungen. Abdelatty hob die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Häfen und Infrastruktur hervor. Er forderte mehr gemeinsame Projekte, um den Handel anzukurbeln und das Engagement des ägyptischen Privatsektors in Dschibuti zu fördern.