Al-Sisi und Afwerki erörtern Sicherheit am Roten Meer und Sudan-Krise

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi und der eritreische Präsident Isaias Afwerki erörterten während eines Treffens am Dienstag in Kairo die bilateralen Beziehungen, die Entwicklungen am Horn von Afrika, den Konflikt im Sudan sowie die Sicherheit am Roten Meer.

Die beiden Staatsoberhäupter führten nach Angaben des ägyptischen Präsidialamtes ein erweitertes bilaterales Treffen, gefolgt von einem Vier-Augen-Gespräch. Al-Sisi betonte, wie wichtig es sei, die wirtschaftliche Zusammenarbeit, den Handel und die Investitionen zwischen Ägypten und Eritrea zu stärken, und bekräftigte gleichzeitig die Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität Eritreas. Die Gespräche konzentrierten sich zudem auf die Stabilität am Horn von Afrika, die Al-Sisi als eine Erweiterung der ägyptischen nationalen Sicherheit beschrieb. Afwerki drückte seine Anerkennung für Ägyptens Bemühungen aus, Frieden und Entwicklung in der Region zu fördern. Die Staatschefs erörterten die neuesten Entwicklungen im Sudan, bekräftigten ihre Unterstützung für die Einheit, Souveränität und territoriale Integrität des Landes und betonten die Notwendigkeit, den anhaltenden Konflikt zu beenden. Sie thematisierten auch die Sicherheit am Roten Meer, wobei Al-Sisi feststellte, dass die Anrainerstaaten die Hauptverantwortung für die Verwaltung und Stabilität der Wasserstraße tragen.

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