Ägypten fordert stärkere Entwicklungsbeziehungen zwischen Afrika und Südkorea

Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty drängte am Montag während eines Ministertreffens auf eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Südkorea und Afrika und hob dabei Chancen in den Bereichen Infrastruktur, Technologie und Sicherheit hervor.

Abdelatty sprach auf dem Korea-Afrika-Ministertreffen in einer Sitzung zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Er erklärte, die Partnerschaft könne ein Modell für gegenseitigen Nutzen sein, und forderte eine gemeinsame Arbeit an Industrialisierung, Energie, Ernährungssicherheit und Wassersicherheit. Afrika verfügt über ein starkes Wachstumspotenzial aufgrund seiner Ressourcen und seiner jungen Bevölkerung, stellte er fest. Abdelatty unterstützte zudem eine Reform der globalen Finanzinstitutionen sowie des UN-Sicherheitsrates im Rahmen des Ezulwini-Konsenses. Am Rande der Veranstaltung traf er Vertreter aus Algerien, dem Südsudan, Somalia und Kenia. Er verurteilte die geplante Botschaft von Somaliland in Jerusalem und lud Unternehmen zum Alamein-Africa Business Forum ein, das später in diesem Monat stattfindet.

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