Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty besuchte am Mittwoch London, um britische Investitionen zu gewinnen und für diplomatische Lösungen regionaler Krisen zu plädieren.
Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty traf sich am Mittwoch in London mit britischen Regierungsvertretern und Wirtschaftsführern. Während seiner Gespräche mit Beratern des britischen Premierministers hob er Ägyptens makroökonomische Reformen, die „Industry 2030 Strategy“ sowie die staatliche Eigentumspolitik hervor.
Abdelatty forderte britische Investoren dazu auf, Möglichkeiten in der Suez Canal Economic Zone sowie im Rahmen des „Golden Licence“-Programms für strategische Projekte zu prüfen. Britische Vertreter zeigten Interesse an einer Ausweitung der Zusammenarbeit und verwiesen auf die jüngsten Verbesserungen des ägyptischen Investitionsklimas.
In Treffen im House of Commons und bei Chatham House betonte Abdelatty, dass militärische Eskalationen die globalen Lieferketten gefährden. Er rief zur Unterstützung von Gesprächen zwischen den USA und dem Iran auf und bekräftigte Ägyptens Einsatz für politische Lösungen in Sudan, Libyen, Jemen, Syrien und dem Libanon.