Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty und die mosambikanische Außenministerin Maria Lucas trafen sich am Montag, um über die wirtschaftliche, sicherheitspolitische und pharmazeutische Zusammenarbeit zu beraten.
Das Treffen markierte den 50. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen Ägypten und Mosambik. Die Minister konzentrierten sich darauf, das Engagement des ägyptischen Privatsektors bei Mosambiks Entwicklungsplänen in den Bereichen Infrastruktur, Energie, Bildung und Kapazitätsaufbau zu fördern.
Der Sprecher des ägyptischen Außenministeriums, Tamim Khalaf, erklärte, dass Abdelatty die Unterstützung Ägyptens für afrikanische Länder betonte, die mit gesundheitlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Beide Seiten untersuchten Möglichkeiten zur Ausweitung der Zusammenarbeit bei der Arzneimittelherstellung sowie den Austausch von Fachwissen zwischen den Arzneimittelbehörden, um die Medikamentenverteilung innerhalb der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) auszubauen.
Abdelatty forderte zudem eine stärkere sicherheitspolitische und militärische Zusammenarbeit und verwies dabei auf die ägyptische Expertise im Bereich der Terrorismusbekämpfung. Als Wege zum Kapazitätsaufbau wurden Schulungsprogramme identifiziert, die von der Al-Azhar-Universität, dem Ministerium für Hochschulbildung, der Ägyptischen Agentur für Partnerschaft und Entwicklung sowie dem Kairoer Internationalen Zentrum für Konfliktlösung angeboten werden.
Die Minister tauschten sich über die Stabilität auf dem afrikanischen Kontinent aus, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Horn von Afrika und der Region der Großen Seen. Sie vereinbarten, die Koordinierung auf bilateraler und multilateraler Ebene fortzusetzen und die dritte Sitzung ihres gemeinsamen Ausschusses zu beschleunigen.