Die Militärchefs aus Äthiopien und Mosambik trafen sich in Addis Abeba, um eine Erweiterung ihres bilateralen militärischen Kooperationsabkommens zu erörtern, wobei beide Seiten den Zusammenhang zwischen regionalem Frieden und Entwicklung hervorhoben.
Am 30. Mai 2026 empfing der äthiopische Generalstabschef Feldmarschall Birhanu Jula eine mosambikanische Delegation unter der Leitung von General Julio dos Santos Jane in Addis Abeba. Die beiden Seiten prüften ihr bestehendes bilaterales militärisches Kooperationsabkommen und diskutierten Möglichkeiten zu dessen Ausbau. Feldmarschall Birhanu Jula verwies auf die historischen Verbindungen zwischen den Ländern, die im Panafrikanismus verwurzelt sind, und betonte, dass ein verlässlicher kontinentaler und regionaler Frieden für die Entwicklung unerlässlich sei. Er forderte gemeinsame Anstrengungen gegen den Terrorismus und im Bereich der Cybersicherheit. General Julio dos Santos Jane erklärte, dass eine Zusammenarbeit bei der Ausbildung und in anderen militärischen Bereichen es Mosambik ermöglichen würde, wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Generalmajor Teshome Gemechu bestätigte, dass die Gespräche die Richtung für künftige gemeinsame Rahmenbedingungen vorgaben.