Der Stabschef Manuel Adorni hat heute eine neue eidesstattliche Erklärung bei der Antikorruptionsbehörde eingereicht und darin Kryptowährungsersparnisse in Höhe von 513.000 Dollar nachgemeldet, die in früheren Unterlagen nicht aufgeführt waren.
Adorni erklärte, die Gelder stammten aus einer ursprünglichen Investition von 200.000 Dollar, die er zwischen 2013 und 2018 gemeinsam mit seiner Frau in Bitcoin getätigt hatte und die einen Gewinn von fast 300.000 Dollar abwarf. Er sagte, er habe wie viele Argentinier "schwarz" gespart, um sich gegen wirtschaftliche Instabilität zu schützen.
Die Einreichung stieß intern auf scharfe Kritik. Patricia Bullrich bezeichnete das Versäumnis als "mehr als einen Fehler" und als "ethisches Versäumnis". Vizepräsidentin Victoria Villarruel forderte formell, dass Adorni mindestens einmal monatlich vor dem Senat Bericht erstattet.
Die gerichtliche Untersuchung wegen mutmaßlicher unrechtmäßiger Bereicherung wird unter Richter Lijo und Staatsanwalt Pollicita fortgesetzt. Adorni kündigte an, dass er seinen Tätigkeitsbericht im Juli im Senat vorlegen werde.