AIK besiegt Modo mit 6:2 und verkürzt Serienrückstand auf 3:2

Nach einem Rückstand drehte AIK die Partie in Örnsköldsvik und gewann mit 6:2 gegen Modo, wodurch der Serienrückstand von 3:0 auf 3:2 verkürzt wurde. Modo-Trainer Fredrik Andersson äußerte sich frustriert über die Disziplin seiner Mannschaft sowie sein eigenes Verhalten an der Bande, nachdem er eine Wasserflasche geworfen hatte. Emil Larsson erhielt früh im Spiel eine Matchstrafe.

In einem hitzigen SHL-Playoff-Spiel in Örnsköldsvik kämpfte sich AIK zu einem 6:2-Sieg gegen die Heimmannschaft Modo und verkürzte den Serienrückstand auf 3:2. Der Sieg beinhaltete zwei späte Treffer ins leere Tor sowie drei Powerplay-Tore für AIK, die von Modos Strafzeiten profitierten, darunter eine Matchstrafe gegen Emil Larsson im ersten Drittel. Larsson traf AIKs Sid Boije mit dem Arm am Kopf und schlug anschließend zweimal mit dem Schläger auf den Rücken von Viggo Gustafsson ein, was zu einer siebenminütigen Überzahlphase für AIK führte. Boije verließ kurzzeitig das Eis, kehrte aber zurück, während Larsson des Feldes verwiesen wurde. AIKs Oliver Johansson traf während der langen Überzahl zu Beginn des zweiten Drittels. TV4-Experte Fredrik Söderström bezeichnete die Strafe als eindeutig und verwies auf die Wucht gegen Boijes Kopf, trotz dessen tiefer Haltung. „Für mich gibt es daran keinen Zweifel“, sagte Söderström. Modo-Trainer Fredrik Andersson war sichtlich frustriert und warf aus Unmut über die Entscheidung eine Wasserflasche. Nach dem Spiel reflektierte er die Niederlage: „Natürlich kassieren wir zu viele Strafen. Es wird zu viel Unterzahlspiel, das stört den Rhythmus“, sagte Andersson gegenüber TV4. Er sprach die Frustration im Team an: „Wir wollen zu viel, wollen es unserem Publikum zeigen. Wir sind etwas übermotiviert gestartet.“ Zu seinem eigenen Verhalten sagte Andersson: „Als Trainer versuche ich engagiert zu sein, ich brenne darauf zu gewinnen. Gleichzeitig muss ich das Team beruhigen. Ich werde mein Verhalten hinterfragen.“ Er plant, sich mit seinem Assistenztrainer Thomas Rhodin zu beraten, um ruhiger zu bleiben. Trotz der Niederlage sah Andersson Ausgeglichenheit: „Es braucht so wenig, um dem Gegner Schwung zu geben. Es sind kleine Margen.“

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