Modo Hockey musste am Sonntag eine 6:2-Niederlage gegen AIK im Viertelfinale der HockeyAllsvenskan hinnehmen, was vor allem durch mangelnde Disziplin und 20 Strafminuten erschwert wurde. Trotz der Niederlage lobten die Spieler ihr effektives Unterzahlspiel, das AIK während der gesamten Serie vor Probleme stellte. Trainer und Spieler sehen darin einen möglichen Schlüssel für den zukünftigen Erfolg.
Im Viertelfinalspiel der HockeyAllsvenskan am Sonntag auswärts gegen AIK unterlag Modo Hockey mit 6:2, wobei erhebliche Disziplinprobleme zu insgesamt 20 Strafminuten führten. Nach dem Spiel äußerte sich das Team sehr kritisch über den eigenen Mangel an Disziplin. Dennoch stach Modos Unterzahlspiel hervor, das die Überzahlmöglichkeiten von AIK bis auf einen entscheidenden Treffer effektiv neutralisierte. Ludwig Blomstrand erzielte das 3:2 für AIK nur eine Sekunde vor Ende des zweiten Drittels, indem er den Puck an Torhüter Adam vorbeibrachte. Dieser Treffer erwies sich laut Beobachtern als spielentscheidend. Stürmer Måns Carlsson bemerkte gegenüber den Medien: „Wir sind im Boxplay besser als im Powerplay.“ Co-Trainer Fredrik Andersson lobte die Einheit: „Das Boxplay-Spiel ist fantastisch. ... Die Jungs im BP verdienen großes Lob – sie machen einen großartigen Job. ... Das kann am Ende entscheidend sein.“ Er hob die Beständigkeit des Unterzahlspiels während der Serie hervor und betonte die Notwendigkeit, gleichzeitig das Überzahlspiel zu verbessern. Oscar Pettersson, ein Schlüsselspieler im Unterzahlspiel, beschrieb ihren Ansatz als aggressiv und bezeichnete ihn als die „DNA“ des Teams. Er sagte: „Wir setzen sie unglaublich gut unter Druck“, beklagte jedoch die Unterbrechungen durch die übermäßigen Strafen, die den Spielfluss verhinderten. Modo hatte im Spiel Verbesserungen im Überzahlspiel gezeigt, konnte die Strafen aber nicht kompensieren. Andersson betonte, dass starkes Unterzahlspiel in Kombination mit einem besseren Überzahlspiel im weiteren Verlauf der Playoffs entscheidend sein könnte.