Modo Hockey musste am Ostersonntag im dritten Spiel des HockeyAllsvenskan-Halbfinales eine 0:2-Heimniederlage gegen BIK Karlskoga hinnehmen. Punktbester Spieler Tyler Kelleher blieb dabei erstmals in den diesjährigen Playoffs ohne Zähler. Die Serie steht nun 2:1 für Karlskoga, und Modo benötigt dringend einen Sieg, um nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten.
Modo Hockey aus Örnsköldsvik unterlag im dritten Spiel der HockeyAllsvenskan-Halbfinalserie am Ostersonntag auf eigenem Eis mit 0:2 gegen BIK Karlskoga. Es war das erste Mal in dieser Postseason, dass Tyler Kelleher, Modos Topscorer mit 13 Punkten (5 Tore, 8 Assists) aus neun Playoff-Spielen, keine Torbeteiligung verbuchen konnte. Die Niederlage bringt Modo in der Best-of-Seven-Serie mit 1:2 in Rückstand und zwingt das Team zum Sieg im nächsten Spiel, um einen drohenden 1:3-Rückstand zu verhindern. Kelleher blieb nach der Partie gefasst und erklärte gegenüber Örnsköldsviks Allehanda, dass kein Grund für drastische Änderungen bestehe. „Wir müssen nicht alles ändern, und ich glaube, jeder kann noch eine Schippe drauflegen“, sagte er. Er fügte hinzu: „Es ist nicht das Ende der Welt – es gibt keinen Grund zur Panik. Karlskoga spielt gut, aber ich denke, das tun wir auch.“ Der amerikanische Stürmer, der in den letzten Spielzeiten bereits Erfahrung mit Aufstiegen in die SHL gesammelt hat – unter anderem mit Djurgården und Brynäs sowie 2022 mit HV71 –, betonte, man wolle am bisherigen Ansatz festhalten und nur kleine Anpassungen vornehmen. „Wir können in der Offensivzone einige Justierungen vornehmen... Wir müssen sie ein wenig überraschen“, so Kelleher, der die taktischen Umstellungen von Karlskoga während der Spiele und der Serie anerkannte. Sollte Modo das vierte Spiel am Dienstag verlieren, hätte BIK Karlskoga im nächsten Spiel in der heimischen Nobelhallen die Chance, die Serie zu entscheiden.